Familie Josef Huber aus Brandl 1, Engelsberg entschieden sich ihren Milchviehbetrieb mit 40 Kühen auf einen Futtermischwagen umzustellen, um die Grundfutteraufnahme zu steigern und die Selektion der Futterration zu vermeiden. Nach reiflicher Überlegung fiel die Entscheidung auf einen Selbstfahrer. Auf Grund der baulichen Gegebenheiten des Betriebes kam jedoch ein Selbstfahrer aus der Serienproduktion nicht in Frage und so entschied man sich zum Bau eines Selbstfahrers in Eigeninitiative. Der selbstladende Futtermischwagen zur schonenden, effizienten Siloentnahme ohne Futterverluste, ein Trioliet Gigant 700 mit Schneidschild wurde bei der Firma EFKA-Tec Freilinger in Obing bestellt.

Die Wahl des passenden Antriebskopf fiel auf einen gebrauchten Terex Dumper mit 100 PS. Nun wurde die Firma Maschinenbau Andreas Stettner, aus Weiding beauftragt diese beiden Maschinen zusammenzubauen. Die Herausforderung bei diesem Vorhaben waren der Antrieb der Mischschnecke und die Platzierung des Wiegestabes. Die Schnecke wird über einen Hydraulikmotor angetrieben, mit einer verstellbaren Drossel kann am die Geschwindigkeit der Mischschnecke verstellen. Der Wiegestab wurde stehend verbaut.

Seit dem Ersteinsatz am 22.06.2017 ist es mit dem wendigen Selbstfahrer nun kein Problem mehr, die Futterration 40 Meter rückwärts zum Futtertisch auszubringen. Die Fütterung erfolgt einmal täglich und es werden morgens für die Kühe 2000 kg und 700 kg für das Jungvieh Futter gemischt. Das Fazit der Brandl`s ist sehr positiv, die Milchleistung konnte gesteigert werden und die tägliche Fütterung wurde extrem erleichtert.

 

Bild v. links: Andreas Stettner – Maschinenbau Stettner,, Martin Berger – EFKA-Tec , Josef Huber jun. und Josef Huber sen.